Wir wünschen allen Freunden von Hoffnungsfunke ein wunderbares und erfolgreiches neues Jahr 2012! Egal ob Sportplatz, Lernangebot oder Integration – auch wir haben uns wieder einiges vorgenommen; für das Kinderheim, die Kinder und das ganze Projekt hier im Norden von Thailand. Das neue Jahr werden wir im Januar gleich mit einem schönen Ereignis beginnen…
Nachdem wir bereits vor einigen Monaten unser Gelände mit großer Baggerschaufel einebnen konnten, werden wir nun endlich den neuen Fußballplatz auch offiziell einweihen. Vor dem Feld werden wir eine kleine Gedenktafel aufstellen zur Erinnerung an Josef und Aydi. Natürlich werden wir auch darüber hier auf der Webseite berichten.
Ein weiterer wichtiger Termin steht dann – wie in jedem Jahr – im Mai auf dem Programm. Dann beginnt in Thailand das neue Schuljahr. Wir freuen uns sehr, dass voraussichtlich 14 Kinder die Chance bekommen werden, auf eine weiterführende Schule (Highschool) zu gehen. Zwar wissen wir heute noch nicht sicher, wer dies möchte und wer aufgrund seiner schulischen Leistung letztendlich überhaupt darf. Wir sind gespannt auf die kommenden Wochen und werden ausführlich berichten.
Doch auch „daheim“ wollen wir das Lernen weiterhin ganz besonders groß schreiben. Sei es beim Anbau von Obst und Gemüse in unserem eigenen, in diesem Jahr neu angelegten Garten. Oder in einem der zahlreichen, freiwilligen Kurse, die wir für die Kinder in Eigenregie anbieten und die allesamt außerordentlich gut besucht sind. Interessant ist, dass sich auch einige Jungen für das Nähen, Häkeln und Stricken angemeldet haben – und sie machen ihre Sache überzeugend gut
Natürlich stellen uns die positiven Erfahrungen mit unseren Lernangeboten auch vor so manche Herausforderung. So muss das Gebäude für neue Räume baulich erweitert werden. Auch haben wir einige Musikinstrumente anschaffen können, darunter mehrere Gitarren und ein Schlagzeug – und doch sind es immer noch zu wenig für unser kleines, langsam wachsendes Kinderheim-Orchester. Nicht zu unterschätzen sind letztlich der English- und Thaiunterricht, denn einige Kinder müssen ja erst einmal die Landessprache lernen, wenn sie aus den entfernten Bergdörfern zu uns kommen.
Wir freuen uns auf noch viele kleine Schritte und Verbesserungen, die wir hier mit der Arbeit erreichen – und möchten Sie an dieser Stelle natürlich auch in diesem Jahr mit aktuellen Bildern und Berichten auf dem Laufenden halten.


