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Zwischen Routine und ganz normalem Wahnsinn - ein neues Schuljahr hat begonnen!

Hier in Thailand hat einigen Wochen Ferien der Schulalltag wieder Einzug gehalten und geichzeitig das Jahr 2553 nach der buddhistischen Zeitrechnung begonnen. Am Freitag, den 14. Mai war es wieder einmal so weit: Insgesamt 112 Kinder haben das Kinderheim „zurückerobert“. Ein aufregender Tag - besonders für die 23 neuen Kinder samt ihrer Eltern. Denn Schulanfang – das heißt für viele: Thailändisch lernen, weil in den Dörfern überwiegend die Stammessprache gesprochen wird.

Einige Kinder mussten zuallererst einmal eingekleidet werden, denn ohne saubere Unterwäsche und mit nur einem nicht ganz sauberen T-Shirt bekleidet kommt man auch in thailändischen Schulen nicht besonders weit. Nach einer Dusche und mit sauberen Sachen sind auch die strahlenden Kinderaugen ganz schnell wieder zu sehen.

Auch in diesem Jahr war es wieder nicht einfach, die Ärmsten der Armen für unser kleines Kinderheim auszusuchen. Am liebsten würden wir einfach alle Kinder mitnehmen. Doch so stehen auch in diesem Jahr wieder über 200 Kinder auf der Warteliste.

So sehr sich die Kinder auch freuen, so schwer fällt es oftmals den Eltern ihre Kinder bei uns zu lassen. Für sie bedeutet ein Kind im Kinderheim den Verlust einer Arbeitskraft im Kampf um die Versorgung der Familie mit Nahrung. An eine Schulausbildung ist unter normalen Umständen nicht zu denken. Wir leisten viel Überzeugungsarbeit, damit die Eltern verstehen, dass sich durch die Ausbildung ihre eigenen Lebensverhältnisse positiv verändern werden.