Können Sie sich vorstellen, warum uns die Polizei im Kinderheim einen - natürlich hochoffiziellen - Besuch abstattet? Vielleicht hat eines der Kinder in der Schule etwas ausgefressen? Oder es gab Probleme mit den Behörden und wollen uns nun verhaften?
Glücklicherweise weder das eine noch das andere. So besuchten uns vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 18. Juni, drei Beamte der thailändischen Polizei aus ganz einem anderen, einem sehr erfreulichen Grund: Sie kamen, um sich über unser Kinderheim ausführlich zu informieren.
Als Redakteure der offiziellen Polizeizeitung wollten sie über unser Projekt und die Arbeit berichten. Eine tolle Möglichkeit für uns, denn das Blatt erscheint in Thailand regelmäßig und wird kostenlos an alle Polizeibeamten verteilt. Vertrauen schaffen, das gegenseitige Vorstellen - das war das Ziel des mehrstündigen Austausches. Die Polizisten jedenfalls freuen sich schon, unsere Kinder zu einem späteren Zeitpunkt einmal beispielsweise über den Straßenverkehr oder die Gefahren des Drogenkonsums zu unterrichten.
Wir sind dankbar für diese HIlfe!
Eine kurze Info zur aktuellen Situation im Haus: Aktuell wohnen im Kinderheim insgesamt 97 Kinder, 51 Mädchen und 46 Jungen. Arkha - 54 Kinder, Lahu - 24 Kinder, Lihsu - 17 Kinder und 2 Kinder kommen aus dem Volksstamm Lawa.
Kinderheim: Jungen | Mädchen
Das neue Schuljahr hat mit sehr vielen Turbulenzen begonnen. Die Kinder haben große Schwierigkeiten sich an das neue Umfeld und an die neue Dorfschule, zu gewöhnen. Als Folge dessen sind leider einige Kinder zurück in ihre Dörfer gegangen. Wir werden Sie weiterhin informieren…
Am ersten Schultag, den 18. Mai, war die Welt für uns noch in Ordnung. Wie hatten wir uns auf die neue Schule gefreut, die nur 2 Kilometer vom Kinderheim entfernt liegt und ein sehr viel höheres Bildungsniveau bietet. Zum Vergleich: bislang mussten die Kinder in die 16 Kilometer entfernte Dorfschule (Sangklang) gebracht werden - mit einigem Aufwand, wie man sich vorstellen kann.
Doch schon bald mussten wir uns mit ungeahnten Problemen auseinandersetzen…
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In den kommenden Wochen werden wir Hoffnungsfunke mehr und mehr auch anderswo im Netz bekannt machen. Den Auftakt dazu bildet unser neues Profil auf der Plattform helpedia.
Helpedia ist das Internetportal für gesellschaftliches Engagement in Deutschland. Ein breites Netzwerk von gemeinnützigen Organisationen und engagierten Menschen erweitert täglich die Plattform mit aktuellen Inhalten und spannenden Geschichten.
Auf diese Weise hoffen wir, noch viele weitere Unterstützer für Hoffnungsfunke finden zu können. Gleichzeitig bietet uns das Portal die Möglichkeit, eine einfache und sichere Möglichkeit der Online-Spende anzubieten: Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, ist auf der rechten Seite unserer Homepage ein neuer (roter) Button “Spenden” hinzugekommen. Dahinter verbirgt sich ein Link auf das Portal Helpedia - von dort folgen Sie einfach den Anweisungen.

Das Wichtigste: Alle Beträge, die über Helpedia für Hoffnungsfunke gespendet werden, fließen zu 100% an uns. Helpedia selbst nimmt für diesen Service keine Gebühren.
Eine weitere Möglichkeit, Hoffnungsfunke mit den Möglichkeiten von helpedia zu unterstützen, bieten die so genannten “Aktionen“. Wenn Sie sich bei helpedia mit einem eigenen Benutzer angemeldet haben, können Sie auf diese Weise selbst für Hoffnungsfunke werben und ein Widget auf Ihrer eigenen Homepage einbinden - um so Ihre eigenen Besucher auch für Hoffnungsfunke zu begeistern. Probieren Sie es einfach mal aus… Sollten Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie uns einfach eine Nachricht (zum Kontaktformular).
Nein, einen Frisör können wir uns hier im Kinderheim leider nicht leisten. Doch warum auch? Den typischen “Schulschnitt”, der den Einheitslook in thailändischen Schulen vorgibt, schaffen die Kinder im Heim gerade noch selbst. Und so rast der elektrische Haarschneider regelmäßig mit gekonnten Schwüngen über die noch jungen Schöpfe.
Vorne kurz, an den Seiten kurz - bei den Jungs kann man eigentlich nicht besonders viel falsch machen. Die Mädchen sind da schon ein bisschen mehr auf ihr Aussehen bedacht, doch auch sie werden - allen Eitelkeiten zum Trotz - mit einer typischen Schulfrisur ausgestattet. Und so entdeckt man nach dem Frisier-Tag, den die Kids komplett in Eigenregie organisieren, regelmäßig die ein oder andere Kapuze durch das Kinderheim huschen.
Mehr Infos zum thailändischen Schulsystem und dem Beginn des neuen Schuljahres gibt es in Kürze hier!