Liebe Freunde von Hoffnungsfunke,

es ist kaum zu glauben, aber es ist wahr. Im Oktober 2008 zogen die ersten Kinder ein.

Auf dem neu erworbenen Grundstück standen ein Baum und ein paar wilde Sträucher. Obwohl das Grundstück im Volksmund das Schlangen- und Geistergrundstück genannt wurde, haben wir es käuflich erworben. Die Schlangen sind zwar etwas weniger geworden, aber einige fühlen sich immer noch sehr wohl bei uns. Die Geister wurden allerdings bis heute nicht gesichtet.

Nach 10 Jahren harter Arbeit blüht und grünt es auf dem gesamten Grundstück. Wir haben große Gemüse-, Salat- und Gewürzbeete angelegt. Natürlich dürfen die Blumen nicht fehlen und über 180 Orchideen schmücken inzwischen das Anwesen.

Viele Sporteinrichtungen wurden fertig gestellt und die Wasserversorgung ist optimal, was nicht unbedingt in Thailand selbstverständlich ist. Näherei, Bäckerei, Konditorei und vieles mehr gehören zur Einrichtung unseres Kinderheimes. Die Kinder und Jugendlichen haben mit Ihrer Unterstützung ein kleines Paradies geschaffen.

Unser Dank gilt unseren Freunden, die uns seit vielen Jahren treu unterstützen. Es hat sich gelohnt!

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr.

Seid behütet und gesegnet!

Ihre Kinder und Mitarbeiter des Kinderheimes.

Günter Oppermann,
Kinderheim Phrao - Thailand

In den entlegenen Bergdörfern im Norden Thailands leben die Familien in großer Armut. Für die Kinder gibt es keine Schulen – und daher auch keine Aussicht auf eine bessere Zukunft.

Mit unserem Kinderheim nahe der kleinen Stadt Phrao ermöglichen wir genau diesen Kindern den Schulbesuch und bieten so Entwicklungschancen für die Ärmsten der Armen.

Gleichzeitig fördern wir die Anerkennung ihrer Kultur in der thailändischen Gesellschaft und leisten Hilfe zur Selbsthilfe bei der Versorgung mit Medizin, Wasser und Nahrung.

2010

2017

Die Herausforderung

Bergvölker im Norden Thailands

Im Norden Thailands leben verschiedene Stämme in den Bergen. Diese Völker sind vor Jahrhunderten aus China und Tibet eingewandert und haben ganz eigene Sprachen und Traditionen. Da sie erst im letzten Jahrhundert von den Thais entdeckt wurden und deren Sprache nur teilweise beherrschen, werden sie von der thailändischen Bevölkerung jenseits der Berge nicht richtig akzeptiert und als minderwertig angesehen. Gerade da viele Erwachsene nicht lesen und schreiben können, werden sie in Krankenhäusern und auf Ämtern benachteiligt bzw. nicht oder nur unzureichend behandelt.

Auch bei der Anmeldung ihrer Kinder nach der Geburt wird mit ihnen meist nicht eben freundlich umgegangen, teilen doch die thailändischen Staatsbeamten den Kindern einfach neue Thainamen zu, da die Stammesnamen für offizielle Dokumente nicht zulässig sind.

Die Dörfer sind teils schwer zu erreichen und in der Regenzeit oft ganz von der Außenwelt abgeschnitten. Meist gibt es keinen Strom und auch keine stabile Wasserversorgung, was die Ernährung und das tägliche Leben sehr mühselig macht.

Drogenmissbrauch

Durch die Nähe zum Goldenen Dreieck ist der Konsum von Drogen im Norden Thailands weit verbreitet. Viele Bauern entschließen sich zum Anbau von Opium, um der Armut zu entkommen. Das zerstört jedoch nicht selten ganze Familien, da für Drogenhandel und -anbau hohe Haftstrafen gelten.

Besonders die Kinder leiden darunter, wenn ihre Eltern Drogen konsumieren und deshalb kein Interesse mehr an ihnen und ihrer Entwicklung zeigen. Oft lernen auch schon die Kleinsten den selbstverständlichen Umgang mit Opiumpfeifen und anderen Geräten, da sie Drogenkonsum als etwas natürliches erleben und niemand sie vor der zerstörerischen Wirkung warnen kann.

Das Kinderheim

Leben im Kinderheim

Derzeit leben 107 Kinder im Alter von 5 - 20 Jahren in unserem Kinderheim. Die Kinder stammen aus den armen Bergvölkern, die im Norden Thailands heimisch sind. In den entlegenen Dörfern der Bergvölker gibt es meist keine Schule und somit keine Möglichkeit für die Kinder die Situation ihrer Eltern durch eine Ausbildung und damit ein späteres gesichertes Einkommen zu verbessern. Durch den Aufenthalt im Kinderheim wird den Kindern der Schulbesuch und damit die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht. Oft unterstützen wir die Kinder auch nach der Schule bei Studium bzw. Ausbildung.

Zu diesem Zweck befindet sich auf unserem Gelände neben den Wohngebäuden der Kinder und Gästeapartments ein Ausbildungszentrum mit Nähraum, Bäckerei und KFZ-Werkstatt. Dort können unsere Kinder wichtige Fähigkeiten lernen und finden so eine Alternative zum Studium an der Universität.

Uns ist es wichtig alle Kinder entsprechend ihrer Gaben und Interessen zu fördern und so darf jeder selbst entscheiden, welchen Weg er oder sie nach der Schule wählen will. Auf unserem weitläufigen Gelände können sich die Jungen und Mädchen nach Schule und Hausaufgaben mit Sport und Spiel austoben.

Außerdem gehört zu unserem Kinderheim auch eine Plantage mit Lamiay-Bäumen, einem Fischteich und Schweinezucht. Die Kinder sind besonders begabt, was den Umgang mit Tieren und Natur angeht, da sie in den Bergen damit aufgewachsen sind und so legten sie außerdem einen Garten an, in dem nun unsere eigener Salat und diverse Kräuter und Gemüse wachsen. Bei den zu bewältigenden Aufgaben helfen immer gerne alle mit und man spürt den Kindern ab, dass sie dankbar sind im Kinderheim Pharao leben zu dürfen.

Das Team im Kinderheim

Unser Mitarbeiterteam im Kinderheim besteht derzeit aus 7 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter waren alle selbst als Kinder in Kinderheimen untergebracht und sind daher mit den Sehnsüchten und Problemen der Kinder vertraut. Sie betreuen die Jungen und Mädchen tagtäglich und das Zusammenleben ist besonders durch die familiäre Atmosphäre gekennzeichnet.

So helfen Sie uns

Patenschaften

Sie können sowohl für einzelne Kinder, als auch für unser Projekt als solches eine Patenschaft übernehmen. Der Betrag liegt ganz in Ihrem Ermessen. Wir benötigen für ein Kind durchschnittlich 50 € im Monat, um es mit Nahrung, Medizin und Bildung zu versorgen. Das Geld kommt nicht den Patenkindern direkt zugute, sondern wird auf alle Kinder umgelegt. Sie können jedoch Kontakt zu "Ihrem" Kind halten und ihm Briefe schicken.

Spenden

Durch eine Spende ermöglichen Sie uns die Arbeit im Kinderheim fortzusetzen und noch mehr Kindern zu helfen. Da alle Mitarbeiter des Vereins Hoffnungsfunke e.V. ehrenamtlich arbeiten, kommt Ihre Spende zu 100 % den Kinder zugute. Natürlich erhalten Sie auch eine Spendenquittung von uns. Bitte geben Sie dazu Ihre vollständige Adresse an.

Unsere Spendenkonten

Name der Bank Postgirobank
Kontoinhaber Hoffnungsfunke e.V.
IBAN DE37 7001 0080 0015 7918 05
BIC (SWIFT) PBNKDEFF
Name der Bank PostFinance
Kontoinhaber Hoffnungsfunke e.V.
IBAN CH24 0900 0000 6059 0740 1
BIC (SWIFT) POFICHBE
Name der Bank KBC Bank
Kontoinhaber Feestcomiteit Der Reuzen Rubriek Hoffnungsfunk
IBAN BE97 7440 2832 9649
BIC (SWIFT) KREDBEBB
Name der Bank Bangkok Bank Ltd.
Kontoinhaber Foundation Spark of Hope
Kontonummer 531-081975-9
SWIFT BKKBTHBK
Spenden via PayPal
Gooding

Mit Gooding kannst du Hoffungsfunke e.V. mit deinen Einkäufen in 1.351 Shops unterstützen. Du zahlst dadurch keinen Cent extra.

Erzählen Sie von uns

Schenken Sie den Kindern und uns eine Minute oder auch zwei. Liken und teilen Sie unsere Seite auf Facebook, erzählen Sie Ihren Nachbarn von uns, verlinken Sie uns auf Ihrer Website, fordern Sie kostenlos Flyer an und legen Sie sie aus.

Freunde

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Über Hoffnungsfunke e.V.

Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins Hoffnungsfunke besteht aus 7 Mitgliedern, die in ganz verschiedenen Berufen tätig sind und sich im Verein ehrenamtlich engagieren. Vorstandsvorsitzender ist Günter Oppermann, der auch das Kinderheim in Thailand leitet.

Kontakt & Impressum

Thailand

128 Moo 5, Baan Maewaen, T. Maewaen
Phrao Chiang Mai 50190

Günter Oppermann

E-Mail: guenter@hoffnungsfunke.de
Telefon: +66 81 8846560

Deutschland

Hoffnungsfunke e.V.
Winzerstraße 7
65207 Wiesbaden

Thomas Krispin

E-Mail: thomas@hoffnungsfunke.de